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Eine kulinarische Bilderreise entlang der Seidenstraße
14.400 km - mit dem Mountainbike
in 120 Tagen von der Eifel nach Peking
Alte Bahnhofstr. 16, 53937 Schleiden- Gemünd
Michael Giefer berichtet in seinem Vortrag
über seine lange Radreise von Deutschland nach Peking,
die er im Sommer/Herbst
1999 zusammen mit Sebastian Burger aus Kempten unternommen hat.
Der
digitalisierte Diavortrag ist eine Mischung aus Abenteuerreportage, Kultur und
Geschichte. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Seidenstraße mit ihren
verschiedenen Völkern und Kulturen.
Die eigentliche Besonderheit der
Reise war das Befahren der Südlichen Seidenstraße am Südrand der Wüste Takla
Makan, der zweitgrößten zusammenhängenden Sandwüste der Erde. Takla Makan
bedeutet übersetzt soviel wie Wüste ohne Wiederkehr. Die Route führte zum Teil
durch für Touristen offiziell gesperrte Gebiete - über 1000 km harte Sand- und
Schotterpiste galt es zu bewältigen.
Diese Reise entlang der alten
Seidenstraße führte unmittelbar an Afghanistan vorbei, durch Länder
Zentralasiens, die erst seit dem 11. September 2001 in den Blickwinkel der
Weltpolitik geraten sind: Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisistan und die autonome
uigurische Provinz Xinjiang, dem ehemaligen Ostturkestan, ganz im Westen Chinas.
Die Reise führte aber auch durch zwei der gastfreundlichsten Länder der Erde:
die Türkei und den Iran.
Der Vortrag wird kulinarisch begleitet von einem
3-Gang-Menü,
inspiriert durch die die Küche der Völker der
Seidenstraße.
Freuen Sie sich also auf ein geschmacklich abgestimmtes,
phantastisches Abenteuer.
Weitere Informationen unter 02444-950 950 oder
per Email: mail@hotel-friedrichs.de
Preis: €39,00 pro
Person
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500 km zu Fuß durch die Wüste Gobi

Erbarmungslose Hitze - bis zu 40 Grad im
Schatten! Ein stetig wehender Westwind, so heiß wie ein Fön. Endlose
Hochebenen, ohne ein Anzeichen von Leben.
Hohe Gebirgspässe in wilden
Wüstengebirgen. Kein Wasser auf 120 km!
Meinen ursprünglichen Plan, die Gobi von
Nord nach Süd zu durchwandern, musste ich mangels vorhandenen Wassers und wegen
der extrem großen Hitze abändern. Es war wohl die physisch und psychisch größte
Herausforderung der ich mich bislang gestellt habe. Ein Sonntagsausflug war das
wahrlich nicht. In elf Wandertagen habe ich rund 500 km Laufleistung
zurückgelegt, teils durch absolut menschenleeres und wasserloses Wüstengebiet.

10 kg Körpergewicht hat mich dieses Unternehmen gekostet. Trotz alledem war ich
körperlich noch nie so fit wie in der Gobi. Mein Vorhaben, im Hochsommer diese
Wüste zu durchwandern, war allerdings ein Spiel mit dem Feuer. Es ist zum Glück
gut ausgegangen und für meine nächsten Wüstenwanderungen habe ich
lebenserhaltende Erfahrungen sammeln können…
Ganz nebenbei sind auch noch 3.300 € für das
mongolische Familien- und Schulprojekt „Ger“ (www.ger-jurte.org) zusammengekommen, wofür
ich allen Spendern sehr danke.
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