Eine kulinarische Bilderreise entlang der Seidenstraße

Silkroad

14.400 km - mit dem Mountainbike 

in 120 Tagen von der Eifel nach Peking

26.02.2010 | 19:00 Uhr im Hotel Friederichs

Alte Bahnhofstr. 16, 53937 Schleiden- Gemünd

Michael Giefer berichtet in seinem Vortrag über seine lange Radreise von Deutschland nach Peking,
die er im Sommer/Herbst 1999 zusammen mit Sebastian Burger aus Kempten unternommen hat.
Der digitalisierte Diavortrag ist eine Mischung aus Abenteuerreportage, Kultur und Geschichte. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf der Seidenstraße mit ihren verschiedenen Völkern und Kulturen.

Die eigentliche Besonderheit der Reise war das Befahren der Südlichen Seidenstraße am Südrand der Wüste Takla Makan, der zweitgrößten zusammenhängenden Sandwüste der Erde. Takla Makan bedeutet übersetzt soviel wie Wüste ohne Wiederkehr. Die Route führte zum Teil durch für Touristen offiziell gesperrte Gebiete - über 1000 km harte Sand- und Schotterpiste galt es zu bewältigen.

Diese Reise entlang der alten Seidenstraße führte unmittelbar an Afghanistan vorbei, durch Länder Zentralasiens, die erst seit dem 11. September 2001 in den Blickwinkel der Weltpolitik geraten sind: Turkmenistan, Usbekistan, Kirgisistan und die autonome uigurische Provinz Xinjiang, dem ehemaligen Ostturkestan, ganz im Westen Chinas. Die Reise führte aber auch durch zwei der gastfreundlichsten Länder der Erde: die Türkei und den Iran.

Der Vortrag wird kulinarisch begleitet von einem 3-Gang-Menü,
inspiriert durch die die Küche der Völker der Seidenstraße.

Freuen Sie sich also auf ein geschmacklich abgestimmtes, phantastisches Abenteuer.

Weitere Informationen unter 02444-950 950 oder per Email: mail@hotel-friedrichs.de

Preis: €39,00 pro Person

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500 km zu Fuß durch die Wüste Gobi

Gobilandschaft

Erbarmungslose Hitze - bis zu 40 Grad im Schatten! Ein stetig wehender Westwind, so heiß wie ein Fön. Endlose Hochebenen, ohne ein Anzeichen von Leben. 

Hohe Gebirgspässe in wilden Wüstengebirgen. Kein Wasser auf 120 km!

Mittagsschlaf bei 39° C

Meinen ursprünglichen Plan, die Gobi von Nord nach Süd zu durchwandern, musste ich mangels vorhandenen Wassers und wegen der extrem großen Hitze abändern. Es war wohl die physisch und psychisch größte Herausforderung der ich mich bislang gestellt habe. Ein Sonntagsausflug war das wahrlich nicht. In elf Wandertagen habe ich rund 500 km Laufleistung zurückgelegt, teils durch absolut menschenleeres und wasserloses Wüstengebiet. 

Zu Gast bei Hirten

10 kg Körpergewicht hat mich dieses Unternehmen gekostet. Trotz alledem war ich körperlich noch nie so fit wie in der Gobi. Mein Vorhaben, im Hochsommer diese Wüste zu durchwandern, war allerdings ein Spiel mit dem Feuer. Es ist zum Glück gut ausgegangen und für meine nächsten Wüstenwanderungen habe ich lebenserhaltende Erfahrungen sammeln können…

Ganz nebenbei sind auch noch 3.300 € für das mongolische Familien- und Schulprojekt „Ger“ (www.ger-jurte.org) zusammengekommen, wofür ich allen Spendern sehr danke.